Patientengeschichte: Überwindung der akuten myeloischen Leukämie und Wiedergeburt nach einer Stammzelltransplantation
Eine Reise voller Kampf und Hoffnung
Im September 2020 suchte Herr A (ein Pseudonym) aufgrund von Engegefühl in der Brust, Atemnot und Verdauungsbeschwerden einen Arzt auf. Sein Zustand verschlechterte sich rapide, und Notfalluntersuchungen ergaben einen massiven Pleuraerguss, der die Lungenräume ausfüllte. Eine anschließende Computertomographie zeigte einen großen Tumor im vorderen Mediastinum, und eine Knochenmarkbiopsie führte zu der schockierenden Diagnose: Akute myeloische Leukämie (AML) M5 mit extramedullärer Tumorbeteiligung.
Die Diagnose war ein schwerer Schlag. Trotz seiner Ungläubigkeit begann Herr A., sich über die Krankheit zu informieren und Rat bei Freunden zu suchen. Er fühlte sich überfordert und verzweifelt. Sein Kampf verschärfte sich in den folgenden Monaten durch die fortlaufende Thoraxdrainage und eine schwere Komplikation infolge einer tiefen Venenthrombose nach dem Einsetzen eines Katheters. Doch dank seiner unermüdlichen Beharrlichkeit gewöhnte er sich allmählich an die Schmerzen und die Herausforderungen.
Ein Wendepunkt in der Behandlung
Da sich sein Zustand verschlechterte, wurde nach seiner zweiten Chemotherapie ein Rückfall bestätigt. Die Ärzte empfahlen eine Stammzelltransplantation. Nach ausführlicher Beratung kam Herr A in das Hämatologie-Krankenhaus Lu Daopei in Peking, wo er Dr. Sun Yuqian und sein Expertenteam kennenlernte. Sie erstellten einen präzisen Behandlungsplan und überwachten seinen Fortschritt kontinuierlich, wobei die Behandlungsstrategie bei Bedarf angepasst wurde. Nach einer Netzhautablösungsoperation und über einem Monat Behandlung einer Lungenentzündung war Herr A schließlich bereit für seine Stammzelltransplantation.
Am 1. September 2021 wurde Herr A. zur Transplantation ins Krankenhaus eingeliefert. Anfangs verspürte er die typischen Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit und Müdigkeit. Doch dann verschlechterte sich sein Zustand kritisch, als er einen Schock erlitt. Dank des schnellen Eingreifens von Dr. Suns Team konnte er nach zweistündiger intensiver Reanimation gerettet werden. Am 15. September wurde die Transplantation erfolgreich durchgeführt – ein Tag, der für ihn wie eine zweite Geburt war.
Ein Neuanfang und anhaltende Genesung
Nach acht Tagen stieg die Anzahl der weißen Blutkörperchen bei Herrn A wieder an – ein deutliches Zeichen seiner Genesung. Obwohl es weiterhin Herausforderungen wie Unwohlsein und Stimmungsschwankungen gab, sorgte die engagierte Betreuung durch das medizinische Personal dafür, dass jedes Problem umgehend behandelt wurde. Die Familie von Herrn A – sein Sohn, der seine Stammzellen gespendet hatte, und seine Eltern – standen ihm in dieser schwierigen Zeit unerschütterlich zur Seite.
Am 3. Oktober konnte Herr A nach einer erfolgreichen Transplantation endlich das Krankenhaus verlassen. Obwohl dies ein wichtiger Meilenstein war, wusste er, dass der Weg noch vor ihm lag und weitere Anstrengungen erforderte. Er blickt auf seine Erfahrungen zurück und möchte anderen, die ähnliche Herausforderungen meistern müssen, Mut machen: „Auf der Transplantationsstation ist es leicht, Angst, Depressionen und Furcht zu verspüren. Aber lasst euch nicht entmutigen. Findet Wege, mit euren Gefühlen umzugehen, denn eine positive Einstellung ist entscheidend für die Genesung.“

Eine Botschaft der Hoffnung
Drei Jahre nach der Transplantation ist Herr A gesund und erfreut sich bester Gesundheit. Er teilt seine Geschichte als Hoffnungsträger für andere Patienten: „Mit Licht kommt Hoffnung, und mit Hoffnung eröffnen sich unendliche Möglichkeiten. Wenn Sie Schmerzen und Schwierigkeiten durchmachen, vergessen Sie nicht, die Hoffnung nicht aufzugeben. Ein neuer Anfang wartet auf Sie.“










