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Zunächst okuläres Melanom, gefolgt von Lebermetastasen-02
Im Jahr 2021 bemerkte Frau Y plötzlich eine Sehstörung an ihrem rechten Auge. Umfassende Untersuchungen ergaben, dass sie an einem Aderhautmelanom litt. Glücklicherweise wurde es frühzeitig erkannt und als Stadium 1A eingestuft, mit einem Metastasierungsrisiko von nur 2 %. Nach einer Strahlentherapie war sie vorübergehend krebsfrei, erlitt jedoch auf dem betroffenen Auge dauerhafte Blindheit.
Leider kehrte der Tumor jedoch im darauffolgenden Jahr zurück und wuchs rasch. Bildgebende Verfahren zeigten, dass ihre Leber bereits über zehn Tumore unterschiedlicher Größe aufwies. Daher empfahlen ihr die Experten die Teilnahme an einer klinischen Studie mit tumorinfiltrierenden Lymphozyten (TIL).
Frau Ys Vater und Ehemann sammelten ihre Krankenakten und kontaktierten Ärzte im ganzen Land, um eine geeignete klinische Studie zu finden. Schließlich stießen sie auf unser Programm. Bei dieser Methode werden die körpereigenen Immunzellen zur Krebsbekämpfung eingesetzt.
Die Ärzte entfernten operativ einen Teil des Tumors aus Frau Ys Leber, isolierten daraus Killer-T-Zellen und vermehrten diese auf 10 bis 150 Milliarden, wodurch eine riesige Zellarmee entstand. Diese wurde ihr anschließend wieder zugeführt, um die Krebszellen gezielt, wirksam und anhaltend zu bekämpfen.
Die Kultivierung der TIL-Zellen dauerte etwa drei Wochen und erforderte nur eine Behandlungssitzung. Im September 2023 unterzog sich Frau Y einer einwöchigen Chemotherapie, einer TIL-Infusion und einer IL-2-Gabe. Diese intensive Behandlung verursachte schwere Nebenwirkungen, darunter Gelenkschmerzen, Atemnot, Magen-Darm-Beschwerden, Hautausschlag und starke Kopfschmerzen.
Nachdem diese Nebenwirkungen abgeklungen waren, geschah jedoch ein Wunder. Die TIL-Therapie erwies sich als äußerst wirksam. Innerhalb eines Jahres waren fast alle Tumore von Frau Y verschwunden oder geschrumpft, nur ein einziger blieb zurück. Im Jahr 2024 entfernten die Ärzte fast die Hälfte ihrer Leber, einschließlich des letzten Tumors. Als sie erwachte, teilte man ihr mit, dass keinerlei Anzeichen der Krankheit mehr in ihrem Körper vorhanden seien.
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