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Vielversprechende Ergebnisse der CD7 CAR-T-Zelltherapie bei der Behandlung des rezidivierten/refraktären peripheren T-Zell-Lymphoms auf der ASH 2024

17.12.2024

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Auf der 66. Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) 2024, die vom 7. bis 10. Dezember in San Diego stattfand, präsentierte Prof. Lu Peihua vom Lu Daopei Hospital eine klinische Phase-I-Studie zur CD7-gerichteten CAR-T-Zell-Therapie (Chimeric Antigen Receptor T-cell) zur Behandlung von rezidivierter/refraktärer peripherer arterieller Verschlusskrankheit. T-Zell-Lymphom (R/R PTCL). Dies ist ein bedeutender Durchbruch in der Behandlung von T-Zell-Malignomen, bei denen die verfügbaren Therapieoptionen bisher begrenzt und im Allgemeinen weniger wirksam waren.

 

Das rezidivierte/refraktäre periphere T-Zell-Lymphom (R/R PTCL) ist für seine schlechte Prognose bekannt, insbesondere bei Patienten, die bereits mehrere Therapielinien, einschließlich allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (allo-HSZT), durchlaufen haben. Trotzdem hat die CD7-CAR-T-Zelltherapie, insbesondere die von Prof. Lus Team entwickelte NS7-CAR-T-Zelltherapie, vielversprechende Ergebnisse bei der Behandlung von Patienten mit CD7-positivem R/R PTCL gezeigt. In dieser Studie wurden zwischen April 2021 und November 2023 insgesamt fünf Patienten im Alter von 39 bis 60 Jahren mit fortgeschrittenem R/R PTCL eingeschlossen. Diese Patienten hatten durchschnittlich sechs Vortherapielinien erhalten, darunter ein Patient mit einer autologen Stammzelltransplantation in der Anamnese.

 

Die Ergebnisse waren vielversprechend: Innerhalb einer medianen Nachbeobachtungszeit von 234 Tagen erreichten 60 % der Patienten eine komplette Remission (CR) und ein Patient eine partielle Remission (PR). Besonders hervorzuheben ist die hohe Proliferation und Persistenz der CAR-T-Zellen, wobei der mediane Spitzenwert der CAR-T-Zellen eine Effizienz von 93,5 % erreichte. Es traten keine signifikanten Nebenwirkungen wie Neurotoxizität auf, und das Zytokin-Freisetzungssyndrom (CRS) verlief mild; nur bei einem Patienten wurde ein CRS Grad II beobachtet. Das Sicherheitsprofil war gut handhabbar, schwere Toxizitäten wurden nicht beobachtet.

 

Die Forschung von Prof. Lu unterstreicht das Potenzial der CD7-CAR-T-Zelltherapie als bahnbrechende Behandlungsmethode für T-Zell-Malignome, insbesondere für Patienten mit wenigen oder keinen verbleibenden Therapieoptionen. Neben den positiven Ergebnissen bei PTCL erzielte das Team von Prof. Lu bereits herausragende Erfolge bei der Behandlung der akuten lymphoblastischen T-Zell-Leukämie (T-ALL) und des lymphoblastischen T-Zell-Lymphoms (T-LBL) mit einer Remissionsrate von nahezu 95 % in einer Kohorte von 60 Patienten. Angesichts dieser Ergebnisse weitet das Team seine Forschung nun auf andere hämatologische Malignome wie die akute myeloische Leukämie (AML) aus. Erste Daten zeigen eine vielversprechende Remissionsrate von 70 % bei CD7-positiven AML-Patienten.

 

Trotz dieser positiven Ergebnisse betont Prof. Lu die Bedeutung der Kombination von CD7-CAR-T-Zelltherapie mit allogener Stammzelltransplantation (allo-HSCT) zur Verbesserung der Langzeitergebnisse. Die Heterogenität von T-Zell-Malignomen erfordert eine umfassende Behandlungsstrategie, um die Chancen auf eine dauerhafte Remission und eine mögliche Heilung zu erhöhen. Das Team arbeitet kontinuierlich an der Verfeinerung seines Ansatzes und der Erweiterung der therapeutischen Indikationen für die CD7-CAR-T-Zelltherapie.

 

Die Pionierarbeit von Prof. Lu, die bereits über 300 Patienten mit CD7-CAR-T-Zelltherapie behandelt hat, stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Behandlung von T-Zell-Malignomen dar. Das Team setzt sich weiterhin für klinische Studien und die Verfeinerung der CAR-T-Zelltherapie ein, um sicherzustellen, dass noch mehr Patienten von diesem bahnbrechenden Ansatz profitieren können.

 

Diese vielversprechende Phase-I-Studie auf der ASH 2024 unterstreicht das Potenzial der CD7 CAR-T-Therapie als neue Grenze in der hämatologischen Onkologie und bietet Hoffnung für Patienten mit bisher unbehandelbaren Erkrankungen.