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Bjørn Simensen----Multiples Myelom (IgG Lambda) ISS-II
Herzlichen Glückwunsch! Ein Patient aus Norwegen, Bjørn Simensen, mit zwei Jahren anhaltender Remission.
Der 67-jährige Bjørn Simensen stellte sich im September 2017 mit Husten und Brustschmerzen im Krankenhaus vor. Im Rahmen der Diagnostik wurde ein multiples Myelom (IgG Lambda) ISS-II festgestellt. Der Patient erhielt vier Zyklen einer Chemotherapie mit Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason. Nach Abschluss der vier Zyklen lag sein M-Protein unter 1 g/l. Anschließend wurde die Lenalidomid-Erhaltungstherapie (10 mg einmal täglich über drei Wochen pro Monat) beendet, die der Patient über die nächsten zwei Jahre fortsetzte. Er blieb bis zum Sommer 2021 rezidivfrei. Bei der Remissionsdiagnostik wurde jedoch ein erhöhter M-Proteinwert (5 g/l) festgestellt. Die Lenalidomid-Therapie wurde daraufhin abgesetzt und von Oktober bis Dezember 2021 eine Chemotherapie mit Carfilzomib und Daratumumab begonnen. Diese Chemotherapie war jedoch nicht wirksam, und die minimale Resterkrankung (MRD) im Knochenmark war nach der Chemotherapie positiv.
Herr Bjørn Simensen wurde am 14. Februar 2022 erstmals in unserem CGT-Zentrum vorgestellt. Die Knochenmarksuntersuchung (BM MRD) ergab 0,25 % abnorme Plasmazellen. Die isoelektrische Fokussierung (IEF) zeigte IgG und ein M-Protein von 3 g/l. Die PET-CT-Untersuchung zeigte eine erhöhte Anreicherung im Hoden, insbesondere im rechten, der zudem vergrößert war. Eine Hodenbiopsie ergab maligne Plasmazellen. Der Patient wurde für eine CAR-T-Zelltherapie ausgewählt. Die Präkonditionierung erfolgte über drei Tage mit Fludarabin und Cyclophosphamid. Die CAR-T-Zellen wurden am Tag 0 (04.03.2022) infundiert. Die Dosis betrug 0,5 × 10⁶ Zellen/kg. Nach der Infusion entwickelte der Patient eine Neutropenie mit Fieber, die mit intravenösen Antibiotika behandelt wurde. Die Schwellung des rechten Hodens ging allmählich zurück. Am Tag 28 war die Knochenmarksuntersuchung negativ auf Plasmazellen. Der Patient wurde aus dem Lu Daopei Krankenhaus entlassen und wird regelmäßig im hämatologischen Zentrum seines Wohnortes nachuntersucht.
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