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Akute lymphatische Leukämie (T-ALL)-07
Ein Miao-Mädchen erreicht nach einer CAR-T-Zelltherapie und einem anschließenden Rückfall nach der Transplantation eine vollständige Remission.
Amei, eine Doktorandin aus Hunan, die der ethnischen Gruppe der Miao angehört, hatte zwei SCI-Publikationen veröffentlicht. Am 2. April 2020 wurde sie aufgrund wiederkehrenden Fiebers in ein Provinzkrankenhaus eingeliefert. Eine Knochenmarkuntersuchung ergab die Diagnose einer akuten lymphatischen Leukämie (T-ALL). Nach mehreren Chemotherapiezyklen in einem anderen Krankenhaus blieb ihr Knochenmark in Remission. Am 2. November 2020 unterzog sie sich in unserem Krankenhaus einer allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (Bruder-zu-Schwester-Transplantation, HLA-7/10-Übereinstimmung). Nach der Transplantation wuchsen die Zellen erfolgreich an, und die nachfolgenden Knochenmarkuntersuchungen zeigten eine anhaltende Remission.
Am 16. Juni 2021 (sieben Monate nach der Transplantation) wurde bei einer Routineuntersuchung ein vollständiges Rezidiv ihrer Leukämie festgestellt. Die anschließende Chemotherapie konnte die Erkrankung nicht eindämmen, und sie entwickelte eine Lungenentzündung und eine Herpesvirusinfektion mit schmerzhaften Mundgeschwüren, die das Schlucken erschwerten. Sie wurde auf die zweite Station der Hämatologie aufgenommen und in die klinische Studie zur CD7-CAR-T-Zelltherapie eingeschlossen.
Das Ärzteteam leitete eine aktive Infektionsbehandlung, Schmerzlinderung und umfangreiche Blut- und Thrombozytentransfusionen ein. Aufgrund der hohen Tumorlast (80 % Blasten im Knochenmark und 97 % Blasten im peripheren Blut) war es nicht möglich, eigene Zellen zu entnehmen. Periphere Blutlymphozyten des Spenders (ihres Bruders) wurden entnommen und zur CAR-T-Zellkultur an ein Biotechnologieunternehmen geschickt.
Am 10. August 2021 wurden die vom Spender stammenden CD7-CAR-T-Zellen reinfundiert. Nach der Reinfusion expandierten die CAR-T-Zellen im peripheren Blut auf 54,64 %. Es traten lediglich Fieber, aber kein signifikantes Zytokin-Freisetzungssyndrom (CRS) oder eine Graft-versus-Host-Reaktion (GVHD) auf. Die Knochenmarkuntersuchung am 16. Tag nach der Reinfusion zeigte eine vollständige Remission mit 54,13 % CAR-T-Zellen im Knochenmark. Auch am 36. Tag zeigte das Knochenmark weiterhin eine anhaltende Remission. Ihr Allgemeinzustand, ihr Schlaf und ihr Appetit sind derzeit gut, und sie erholt sich gut.
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